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by Admin: Ronny Mayer

Big Jump München

Die Big Jump Challenge ist die Jugendkampagne zum Europäischen Flussbadetag BIG JUMP am 12 Juli 2015. Im Mittelpunkt steht die Rückeroberung von Flüssen und Seen mittels kreativer Badeaktionen. Diese sorgen für eine Welle der Aufmerksamkeit für Gewässerschutz. Denn: Die EU hat zwar progressive Gewässerschutzziele, umgesetzt werden diese aber noch lange nicht. Jugendliche aus ganz Europa können sich ab sofort hier für die Teilnahme an der Kampagne anmelden.

Europa:

Ein Partnerteam aus einem anderen EU-Land macht diese Aufgabe zur internationalen Herausforderung: Wie steht es bei unseren europäischen Nachbarn um den Gewässerschutz? Lassen sich die Probleme gemeinsam und mit Spaß vielleicht besser lösen? Und wie holen wir Europas Politiker mit ins Boot? Die Kampagnenplattform unterstützt bei der Entwicklung kreativer Badeaktionen und bei der Partnersuche. Ausgewählte Gruppen werden im Sommer 2015 nach Brüssel eingeladen. „Der Big Jump ist eine kreative Idee, Menschen auf eine positive Weise wieder in Kontakt mit dem Fluss zu bringen“,  so Sabrina Schulz, Koordinatorin der Kampagne. „Die Idee dabei ist, dass man in einem Fluss auch baden kann, was viele Jahre nicht ging, was heute aber in vielen Flüssen wieder -zumindest theoretisch - möglich ist, und für eine andere Beziehung zum Wasser sorgt.“

Toolkit:

toolboxWerkzeuge für Gewässerschutz und eigene Aktionen liefert die River Action Toolbox. Verschiede Module unterstützen die Teilnehmer bei der Vorbereitung und Durchführung von kreativen und informierten Aktionen. Wo kann ich mich informieren? Wie entwickele ich einen Slogan und ein Banner? Wie begründe ich Gewässerschutz? Wie arbeite ich mit Gruppen aus anderen Ländern zusammen? Die Action Toolbox hilft dabei. Ein Beispiel ist die Unterstützung beim Anschreiben von zuständigen Behörden. Wird nicht nur die eigene Behörde sondern die des Partnerteams angeschrieben, entsteht Solidarität über Grenzen hinweg und Aufmerksamkeit. Welche Behörde hat schon Briefe aus einem anderen Land erhalten? Das Anschreiben der Behörde im Partnerland macht deutlich, dass Menschen aus ganz Europa gegenseitig für sich einstehen und dass ihnen die Situation der Gewässer ihre Partner ebenso wichtig ist wie ihre eigenen Seen und Flüsse.

Toolkit:

Gewässerschutz in Europa:

“Wasser ist keine übliche Handelsware, sondern ein ererbtes Gut, das geschützt, verteidigt und entsprechend behandelt werden muss.” Mit der WRRL stellte die EU bereits im Jahr 2000 den Gewässerschutz in Europa auf eine neue Grundlage: Flüsse und Seen in allen Mitgliedstaaten sollen bis 2015 einen guten chemischen und ökologischen Zustand erreichen. Maßstab für den guten Zustand ist nicht nur die Wasserqualität, sondern auch die Gewässerstruktur. Als Orientierung dienen natürliche Gewässer, die weder verändert noch verschmutzt worden sind –das Ziel sind also lebendige, frei fließende Flüsse. Dieses Ziel wird nicht erreicht werden. Deshalb setzt sich die Jugendkampagne in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Flussnetzwerk und weiteren Partnern dafür ein, dass Gewässer als öffentlicher Raum für alle gelten, der in einem  guten ökologischer und chemischer Zustand ist.

Der Big Jump:

Die Idee des Big Jump geht auf den Sozialunternehmer Roberto Epple zurück. Für den Direktor des Europäischen Netzwerks, ist „die Versöhnung der Bürger mit ihren Flüssen und Seen eine unabdingbare Etappe um die Menschen in einen partizipativen Prozess bei der Gestaltung und Umsetzung der anspruchsvollen europäischen Wasserrahmenrichtlinie und weitere Projekte zum großräumigen Schutz der Fließgewässer, Feuchtgebiete und Grundwässer einzubinden.“ Im Ziel Jahr der WRRL, 2015, sorgt Epple mit seinen Partnern dafür, dass Menschen in ganz Europa zur gleichen Zeit gemeinsam für Gewässerschutz in Flüsse und Seen springen.

Die Big Jump Challenge ist die Jugendkampagne zum Big Jump. Sie bietet Jugendlichen und jungen Erwachsenen Raum für ihre Gewässerschutz-Aktionen. Für Rafael Ziegler, Mitinitiator der Big Jump Challenge und Umweltphilosoph, ist eine Grundlage von Naturschutz die Naturerfahrung. Der Big Jump ist daher im besten Fall ein transformatives Event für Gewässerschutz – und als gemeinsames Even in Europa auch ein Zeichen der Solidarität und Zukunftsverantwortung.

Die Organisatoren: Die Big Jump Challenge wurde 2012 von der sozial-ökologischen Forschungsplattform GETIDOS, dem Europäischen Flussnetzwerk in Zusammenarbeit mit weiteren Jugend- und Umweltorganisationen initiiert. Die Kampagne wird im Rahmen des EU Programms „Creating Economic Space for Social Innovation (CRESSI)“ gefördert.

Web: www.bigjumpchallenge.net; http://www.bigjump.org

 

Facebook: https://www.facebook.com/BigJumpChallenge

 

Kontakt Kampagnenleitung: Sabrina Schulz, Social-ecological research platform GETIDOS
Universität Greifswald, Soldmannstr. 15, DE-17487 Greifswald, Tel: +49 (0)3834/ 86 46 96

Mail: sabrina.schulz@uni-greifswald.de

Kontakt ERN/internationale Partnersprünge: Léa Bigot, Tel: +49 30 30 64 60 45 / +49 176 73569 253 (mobile), Mail: lea.bigot@ern.org

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